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Impressionen vom EinkaufsSprint vom 12.01.2006


 Mit freundlicher Unterstützung

  

  

 

Kooperation zwischen dem Marie-Curie Gymnasium in Bad Berka und dem Verein der Kinder- und Jugendfördung Grammetal e.V.

Unsere Motivation:

Der Anspruch unseres Vereins ist die Kinder und Jugendlichen auf vielfältige Weise zu unterstützen.
Das Thüringer Kultusministerium fördert Projekte die in Zusammenarbeit gemeinnütziger Organisationen mit den Schulen das Ziel haben, Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung bieten und damit eine Förderung und Unterstützung der Schüler im Schulalltag geben.

Den Mitgliedern ist aufgefallen, dass die Leistungen gerade im Grundlagenbereich der Mathematik zurückgehen. Die Bereitschaft im Kopf zu rechnen, lässt mit der Einführung des Taschenrechners nach.

Wir wissen aus der alltäglichen Erfahrung, dass gerade durch das Kopfrechnen nicht nur der Geist trainiert wird, sondern auch der Alltag wesentlich beeinflusst ist.
Folgende Beispiele sollen den Schülern die Notwendigkeit des Kopfrechnens verdeutlichen.

1.) Komplexe Aufgaben die mit dem Taschenrechner lösbar sind, können durch einen Überschlag verifiziert (zu bestätigen) oder als falsch erkannt werden.

2.) Kopfrechnen im Alltag: Kontrolle (durch Überschlag) beim täglichen Einkauf, zum Beispiel auf dem Markt; oder beim Berechnen von Baumaterialien vor Ort oder im Baumarkt; etc.

3.) Viele Auswahltests, zum Beispiel bei der Bundeswehr oder bei Unternehmen, setzten für einen guten Abschluß gute Kopfrechenleistungen voraus. Diese werden auf vielfältige Weise geprüft (in Textaufgabe oder Kombinationsrechnungen). Die Konsequenzen bei geringen Kopfrechenleistungen sind zum Beispiel bei der Bundeswehr eine schlechte Einstufung oder das der Schüler bei Bewerbungstests keine Chancen hat. Unternehmen besetzen lieber die Ausbildungsstelle nicht, als durch ungeeignete Kandidaten.

4.) Das Kopfrechen ist wichtig bei dem Aufbau einer guten Reputation (das Ansehen) und der sozialen Einordnung in die Gesellschaft. Wer nicht fünf mal acht (5x8) beherrscht, blamiert sich und wird in der Öffentlichkeit entsprechend bewertet.

5.) Wer die mathematischen Grundlagen beherrscht, kann dem Unterricht besser folgen und wird dadurch seine Leistung verbessern. In den Prüfungsklassen ist das Projekt eine willkommene Wiederholung.


Was ist unser Projekt?

Wir möchten in Gruppen mathematische Grundlagen wiederholen und intensiv üben. Das heißt, wir beginnen mir der Addition und Subtraktion bis Einhundert. Die Rechenarten und Rechenweisen sollen so erklärt werden, wie der Schüler sie im Kopf auch rechnet. Es sollen Zusammenhänge gezeigt werden, die das Kopfrechnen erleichtern. Die Übungen werden einerseits durch das Lösen vieler Aufgaben (jeder für sich) und anderseits durch Rechenspiele in mündlicher und schriftlicher Weise durchgeführt.

Unsere Zielgruppen sind die siebten bis zehnten Klassen. Schlechte und gute Mathematiker sollen am Projekt teilnehmen. Durch den Aufbau der Stunden beginnend mit der Addition bis Einhundert, hat jeder (Gute und Schlechte) die Chance sich alles ausführlich erklären zu lassen und durch das intensive Üben sich wesentlich zu verbessern, so daß ein schlechter Schüler genau wie ein guter Schüler das Rechenprojekt als Sieger abschließen kann.

Ablauf

Wieso als Sieger?

Als Anreiz für die Schüler in Ihrer Freizeit was für die Schule und auch Allgemeinbildung zu machen, ist einerseits die Möglichkeit sich zu verbessern und andererseits materiell veranlagt.
Wir möchten zum Abschluß des Rechenprojekts einen schriftlichen und einen mündlichen Test durchführen. Die drei besten Teams werden in einem dritten Teil, dem "EinkaufsSprint", ihre erworbenen Kenntnisse anwenden. Die Teams sollen in einem Supermarkt unter gewissen Bedingungen einkaufen. Diese Bedingungen sind zum Beispiel eine Summenobergrenze, Limitierungen in der Produktauswahl und Zeitkriterien.
Als Preise werden die Sieger entweder mit einem Einkaufsgutschein oder dem Warenkorb selbst belohnt. Es wird kein teilnehmender Schüler mit leeren Händen nach Hause gehen. Alle bekommen an Teilnahmezertifikat mit fachlicher Einschätzung.

Ein weiteres Ziel unseres Projektes soll die Förderung der Teamfähigkeit sein. So sollen sich in den ersten Stunden kleine Teams von zwei bis drei Schülern finden, die zusammen lernen und dann auch zusammen die Test bestreiten werden. Sie sollen sich gegenseitig motivieren und miteinander lernen und üben.

Wer leitet die Gruppen?

Die Mentoren werden junge Menschen sein, die Lust und Spaß an zielorientiertem Arbeiten mit Jugendlichen haben. Sie schätzen selbst die Leistungsfähigkeit der Gruppe ein - werden entsprechend im Stoff fortfahren.
Der Unterrichtsstoff (Anlage) wird als Vorschlag den Mentoren zur Verfügung gestellt. Er soll auch Wünsche des Lehrkörpers beinhalten. Wir möchten zusammen mit der Schule dieses Projekt durchführen und zum erfolgreichen Abschluß bringen.

Bedingung für die teilnehmenden Schüler gibt es natürlich auch. Der Schüler muß sich schriftlich zu diesem Projekt anmelden. Sein Verhalten während der Übungsstunden muß angemessen und nicht störend sein. Was angemessen bedeutet legt der jeweilige Mentor fest. Der Schüler darf höchstens drei Übungsstunden (á 90 min) fehlen um die Teilnahmeberechtigung am Abschlusstest zu bekommen. Es sind lediglich längere Erkrankungen als Entschuldigung zugelassen. Der Schüler hat nicht die Möglichkeit nach dem Ausschöpfen der Fehlstunden durch Schwänzen, bei kurzer Krankheit die nicht Teilnahme an der Übungsstunde zu entschuldigen.

Wie stellen wir uns die Zusammenarbeit mit dem Leerkörper vor?

Wir haben keine großen Möglichkeiten den Schülern und Eltern das Projekt so schmackhaft zu machen, daß wir so viele Schüler wie möglich motivieren. Hier würden wir uns freuen, wenn der Lehrkörper unser Projekt unterstützt und in den Stunden und bei Elternversammlungen dieses Rechenprojekt präsentiert und befürwortet.
Unsere Mentoren sind gern bereit Ihre Arbeitsmaterialien und Unterlagen der Schule zur Verfügung zu stellen. Die Wünsche der Lehrerinnen und Lehrer werden in das fachliche Konzept eingearbeitet.
Wir möchten mit den Schülern durch dieses Projekt ihre Rechenlücken schließen und ihre Erfolgschancen in der Schule und später im Beruf erhöhen.

Vielleicht spiegelt sich die ganze Mühe eines jeden Einzelnen sogar in einer ausserordentlichen Benotung wieder! Dies liegt allerdings allein im Ermesse der Lehrkörper!